musiqus

das „musiqus.org“ projekt startete ungefähr im jahre 2000 aus einem anderen community-projekt heraus. ziel war es, kreative kräfte aus unserem umfeld zu bündeln und gemeinsame features -seien sie musikalischer, grafischer oder auch technischer art- zu starten.

da sich alle beteiligten von anfang an klar darüber waren, dass es wenig sinn macht, viel aufwand darin zu investieren, eine wie auch immer geartete „professionalität“ zu „imitieren“, lag der fokus von anbeginn darauf, zunächst dem jeweiligen kreativen werk und werken gerecht zu werden und erst im zweiten (oder dritten) schritt an die eventuelle kommerzielle verwertung zu denken.

alle mitstreiter verdienen ihren lebensunterhalt mit „normalen“ berufen. und auch, wenn der teenager-traum, die musikalische leidenschaft zum job zu machen, wohl bei allen immernoch mitschwingt, sind wir uns darüber im klaren, dass es wichtiger ist, dass der klang (s)ein publikum findet, als dass er aus falschem stolz nur dem zahlenden fan vorbehalten bliebe.

es ist -sowohl für den musiker als auch für den konsumenten- eine recht ernüchternde erfahrung, wenn der eine im anschluss an seinen auftritt nassgeschwitzt die eigenen cds und merchandise-artikel an die konzertbesucher verticken „muss“ und der andere trotz ernsthaftem interesse an der „ware“ sich genötigt fühlt, abzuwägen, ob die letzten euros für ein abschiedsbier draufgehen oder den musiker würdigen sollen. abgesehen von dem abwägen des künstlers im vorfeld, ob er seine knappen mittel lieber in equipment oder in einen vorrat an cd-eigenpressungen anlegt…

alle musikalischen veröffentlichungen werden aus diesem grunde als kostenlose oder „name your price“-downloads angeboten.

eben: freeware music. 🙂